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Urs Joseph Flury - Biographische Notizen
und Werkverzeichnis
von Ulrich Lips und Antonio Baldassarre
ISBN 3-9522088-0-9
71 Seiten, 21 Abbildungen, CHF 18.-
Erhältlich im Buchhandel
Urs Joseph Flury
Der am 25. August 1941 geborene Sohn des Solothurner Spätromantikers Richard Flury empfing erste musikalische Eindrücke in seinem Elternhaus. Nach der Maturität absolvierte er das Violindiplom bei Walter Kägi am Konservatorium Biel. Von 1961 bis 1967 war er Primgeiger des Flury-Quartetts. Universitätsstudien in Philosophie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft betrieb er erst in Bern und dann in Basel, wo er 1965 bis 1968 die Meisterklasse von Hansheinz Schneeberger besuchte und Mitglied des Basler Kammerorchesters war. Nach abgeschlossenem Studium war Urs Joseph Flury während einiger Jahre Violinlehrer an den Stadtschulen Solothurn sowie Theorielehrer am Konservatorium Biel und wirkte danach wiederum als Violinlehrer an der Kantonsschule Solothurn. Seit 1971 leitet Urs Joseph Flury das Solothurner Kammerorchester und das Orchestre du Foyer in Moutier. Er erhielt 1993 den Musikpreis des Kantons Solothurn.
Das kompositorische Schaffen von Urs Joseph Flury steht in neuromantisch-impressionistischer Tradition, bewegt sich aber in einer eigenen Tonsprache. Es umfasst neben Kammermusik- und Orchesterwerken auch Instrumentalkonzerte, Lieder und Chorwerke. Daneben bemüht sich Urs Joseph Flury intensiv um die Bearbeitung und Rekonstruktion wenig bekannter Kostbarkeiten und Raritäten aus vergangener Zeit: So hat er Kompositionen des Philosophen Jean-Jacques Rousseau, des genialen Clowns und Musikers Adrian Wettach (Grock), des österreichischen Dramatikers Arthur Schnitzler und vieler anderer zur Aufführung gebracht.
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